André Boße

war sich seiner Sache früh sicher: Zu keiner Zeit besaß er ein anderes Berufsziel als den Journalismus. Also machte er sich früh ans Werk. Schon als Gymnasiast schrieb er für die lokalen Zeitungen in seiner Heimatstadt Emsdetten über außergewöhnliche Typen, bemerkenswerte Ereignisse und exzellente Platten. Und das macht er auch heute noch.

Zu lesen sind seine Geschichten im Feuilleton sowie in der Wochenende-Beilage der Süddeutschen Zeitung und im Hochschulressort des Spiegel, in Musikzeitschriften wie Musikexpress, Classic Rock und Visions, in innovativen Blättern wie Wired, ME_Urban oder ME_Style und in Wirtschaftsmagazinen wie brand eins, Lux oder Business Punk. Zudem entwickelt und schreibt er journalistische Beiträge für Geschäftsberichte und anderen Unternehmensmedien.

Im Jahr 2005 stieg André bei GALORE ein, einem Magazin, das sich ausschließlich Frage- und Antwort-Interviews widmete. Von 2006 bis 2009 war er dort Chefredakteur und half in leitender Position mit, das ungewöhnliche Format am Markt zu etablieren. Nach 49 Ausgaben wurde das Magazin als Print-Titel zunächst eingestellt. Nach dem Kiosk-Comeback 2014 ist André wieder als GALORE-Autor tätig.

Als Interviewer traf er mehrere Dutzend echte Hochkaräter, darunter Beyoncé Knowles, Klaus Maria Brandauer oder Brian Wilson. Mit Tom Waits aß er Sandwiches, mit Udo Jürgens saß er in dessen Wohnzimmer am weißen Flügel, mit Lang Lang fuhr er in einem Elektroauto. Als Buchautor schrieb er Biografien über Robin Gibb und den Depeche-Mode-Musiker Martin Gore. Über journalistische und kulturelle Themen doziert er unter anderen an den Unis Hamburg und Paderborn oder dem SAE Institute.

André wurde 1974 in Emsdetten geboren und studierte in Münster Soziologie, Publizistik und Politik. Er lebt in Köln, und wenn er nicht unterwegs ist, trifft man ihn dort in Plattenläden, Live-Clubs oder auf Spielplätzen.

 

Andrés Arbeiten