„Es ist kein Job, es ist mein Leben“

Automotive Agenda

Gaydon in Großbritannien: Es ist der erste halbwegs sonnige Tag seit langem und Aston-Martin-Chef Ulrich Bez gerade aus dem Frankreich-Urlaub zurück. Er ist entspannt und konzentriert – sein Händedruck entschlossen. Ein Gespräch über Grenzen – und wie man sie überwindet.

Herr Bez, wir würden gerne mit 
Ihnen über Grenzen sprechen. Aston Martin ist ein Hersteller von Luxus-Automobilen, aber kein Premium-Anbieter im strengen Sinne...

... wenn Sie es sagen.

Oder etwa nicht?
Was ist denn Ihrer Meinung nach der Unterschied zwischen Premium und Luxus?

Ihre Antworten sind viel interessanter als meine.
Ach so, ich habe gedacht, ich könnte jetzt etwas lernen. (lacht)

Also, wie kann man Premium von Luxus abgrenzen?
Premium und Luxus sind sehr relative Begriffe. Entscheidend ist das Umfeld, die Bezugsgrößen. Nehmen wir Luxus: wenn sie nachts im strömenden Regen im Wald umherirren, wird ihnen ein Zeltdach über dem Kopf schon sehr luxuriös vorkommen. So gesehen kann auch eine Marke, die keine 100.000-Euro-Produkte herstellt, eine Luxus-Marke sein.

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