Das Jugoslawien-Syndrom

brand eins

Dies ist die Geschichte eines Bildes dreier Staatspräsidenten, die keine sind. Und dreier Alternativen zum Irrsinn des Nationalismus.

Lovro Artukovic wollte ein „repräsentatives Porträt“ gewöhnlicher Leute malen. Deswegen saßen alle seine Freunde in dem Berliner Restaurant. Der Maler hatte die Szene penibel arrangiert. Malerei, sagt er, sei ein altes Medium, das beim Betrachter Assoziationen wecke zu ähnlichen, bereits gesehenen Darstellungen. So entstehe eine Verbindung zwischen dem Bild, das wir sehen, und dem, das wir in Erinnerung haben.

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